Therapeutische Grundannahmen

Jeder ist Experte für sein eigenes Leben, die Antwort auf Ihre Fragen liegt in Ihnen selbst. Lesen Sie dazu die Geschichte: „Der vergrabene Schatz“ aus dem Buch „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay.

 

"Wir glauben, einen ganzen Haufen Dinge nicht zu können, bloß weil wir sie ein einziges Mal, vor sehr langer Zeit, damals, als wir noch klein waren, ausprobiert haben und gescheitert sind. Der einzige Weg herauszufinden, ob ich etwas kann oder nicht, ist, es auszuprobieren, und zwar mit vollem Einsatz. Aus ganzem Herzen!" (aus: „Der angekettete Elefant“ von Jorge Bucay im Buch „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“) Hören Sie die ganze Geschichte!

Die Grundhaltung von Thomas Gordon, seine Erkenntnisse zur Kommunikation und zur gewaltfreien Konfliktlösung sind sehr lesenwert. Sie gehen in die von M. Rosenberg entwickelt gewaltfreie Kommunikation ein. 

 

"Wenn wir  unser Bewusstsein auf das richten, was wir brauchen, dann werden wir angeregt, all die kreativen Möglichkeiten ausfindig zu machen, die unsere Bedürfnisse erfüllen können.

Demgegenüber verschleiern die moralischen Abwertungen, mit denen wir uns Vorwürfe machen, tendenziell dieses Potential und erhalten einen Zustand von Scham oder Selbsthass aufrecht."

(nach M. Rosenberg)

„Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen.“ (Viktor E. Frankl)
 
Sie kennen vielleicht diesen Moment, an dem die Fragen auftauchen: „Wozu mache ich das alles?“, „Wo komme ich her?“ und vor allem „Wo gehe ich hin?"
 
„Die Frage ist falsch gestellt, wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen. Das Leben ist es, das Fragen stellt.“ Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muß gefunden werden. „Das Wissen um eine Lebensaufgabe hat einen eminent psychotherapeutischen und psychohygienischen Wert. Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden.“ (Frankl 1997)
 
In der Sinnfrage begegnet der Mensch der zentralen Frage seines Lebens. Indem das Individuum eine Lebenssituation als wertvoll erkennt, stellt es sich dem Anruf, den darin geborgenen Sinn für sein Leben zu erfüllen.

Persönliche Ziele geben unserem Alltag Struktur und Bedeutung. Ein „Ziel“  beschreibt einen positiven Endzustand, den eine Person durch ihr Verhalten anstrebt. Ein Ziel ist Lebensweg, Verhalten und Handlung, etwas, was man durch Überwindung von Hindernissen schafft. Das Erreichen von persönlichen Zielen steht in positivem Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und Glücklichsein einer Person (ausführlicher im Artikel „Ziel“ der Wikipedia.

 

Ziele sind im Gegensatz zu Wünschen „SMART“:

  • Spezifisch: Was genau soll erreicht werden? Welche Eigenschaften werden angestrebt? Wo soll das Ziel erreicht werden? Wer ist beteiligt?
  • Messbar: Woran kann die Zielerreichung gemessen werden? Wie viel genau? Wann weiß ich, dass ich das Ziel erreicht habe?
  • Angemessen, akzeptiert, aktiv, attraktiv, ambitioniert: Wirkt das Ziel motivierend? Wird es von den Beteiligten akzeptiert? Ist es aktiv durch das Projekt erreichbar?
  • Realistisch: Ist das gewünschte Ziel im Rahmen des Projektes erreichbar? Ist es machbar?
  • Terminierbar, terminiert: Bis wann soll das Ziel erreicht werden? In welchem Zeitrahmen soll das Ziel erreicht werden? Ist das Ziel innerhalb der Projektlaufzeit erreichbar?
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